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Olympische Sommerspiele

Olympische Sommerspiele für zu Hause

Für mehr Bewegung im Alltag
Auf eine Sache können sich alle Eltern einigen: Bewegung ist superwichtig! Denn sie fördert nicht nur die Fitness und Motorik der Kinder, sondern wirkt sich auch positiv auf die Haltung und den Muskelaufbau aus. Durch Bewegung wird die Synapsenbildung angeregt und somit die intellektuellen Fähigkeiten des Kindes gefördert. Und ein fittes Kind ist meist auch ein selbstbewusstes Kind, das lernt, sich zu behaupten und durchzubeißen.

Aber Sport sollte natürlich Spaß machen – deshalb ist es wichtig, Bewegung spielerisch in den Alltag einzubauen. Ob Treppenhüpfen, kleine Sprints gegen die Mama oder ein sportliches Hobby, das den Kindern Freude bereitet. Bewegung kann so einfach sein! Wie wär’s zum Beispiel mit einem kleinen Sport-Event zu Hause oder im Park? Bei den olympisches Sommerspielen für zu Hause können Kinder sich austoben und mit ihren Freunden messen – und haben gleichzeitig auch noch eine Menge Spaß!

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Olympische Sommerspiele für zu Hause

Die Historie

Die ältesten Aufzeichnungen über die Olympischen Spiele stammen aus dem Jahr 776 vor Christus. Ein griechischer Mythos besagt, dass die Olympischen Spiele vom Halbgott Herakles ins Leben gerufen wurden, um seinen Vater Zeus zu ehren. Der Ursprung der Olympischen Spiele liegt in Griechenland, genauer gesagt im Ort Olympia auf der Halbinsel Peloponnes.

Ursprünglich bestand der Wettbewerb nur aus einem Stadionlauf – ein Stadion ist eine altgriechsche Maßeinheit, heute wären es etwa 192,28 Meter. Später kamen dann weitere Wettkämpfe wie Ringen, Diskuswurf oder Weitsprung hinzu. Nachdem die Olympischen Spiele im Jahr 394 n. Chr. verboten worden waren, weil man glaubte, dass es ein heidnischer Kult sei, wurden sie erst im Jahr 1894 wieder eingeführt. In diesem Jahr liegt der Beginn der Olympischen Spiele, wie wir sie heute kennen – als internationaler Sportler-Wettbewerb.

Die Spiele

Kinder lieben es, sich spielerisch mit anderen zu messen – aber sie möchten auch erfolgreich sein! Deshalb sollten die Spiele nicht zu schwierig sein und auch Kindern eine Chance lassen, die noch nicht so fit sind.

Der Klassiker: Wettrennen

Klar, ein Wettrennen gehört zu jedem Sportlerwettbewerb dazu! Stecken Sie eine festgelegte Strecke ab (nicht zu lang – es soll jedes Kind mitmachen können!) und lassen Sie immer zwei Kinder gegeneinander rennen. Passen Sie auf, dass Sie bei den Paarungen ggf. andere Altersklassen berücksichtigen. Natürlich funktionieren auch andere Klassiker super: Dosenwerfen, Balancieren, Ein-Bein-Hüpfen, Sackhüpfen und und und!

Weit, weiter, am weitesten: Speerwerfen mit Strohhalmen

Hier kommt es nicht nur auf die Weite, sondern auch auf Geschicklichkeit an: Stellen sie 4-5 Plastikschüsseln oder –teller hintereinander auf den Fußboden. Jede Schüssel bekommt eine Punktzahl zugewiesen: Die nächste Schüssel z. B. 5 Punkte, die danach 10 Punkte usw. Legen Sie nun einen Startpunkt zum Werfen fest. Von hier aus werfen die Kinder nun mit ihren „Speeren“, den Strohhalmen. Wer erzielt die meisten Treffer?

Zielgenau: Ringe werfen mit Ringen aus Papptellern

Auch in diesem Spiel geht’s um Genauigkeit: nehmen Sie eine leere Küchenpapierrollen und stecken Sie sie leicht in die Erde – gerade so, dass sie fest steht. Das ist das Ziel! Nun schneiden Sie die Innenteile von Papptellern aus, so dass nur noch die Ringe übrig bleiben. Jetzt darf gemalt werden! Am besten sieht es aus, wenn jeder fünf Ringe in den olympischen Farben bemalt. Wenn die Farbe trocken ist, geht’s ans Eingemachte: Ähnlich wie beim Speerwerfen werden Punkte für Treffer verteilt. Wer hat die Nase vorn?

Hoch hinaus: Hürdenlauf mit Poolnudeln

Mit Poolnudeln kann man eine Menge anstellen! Zum Beispiel einen super Hürdenlauf: Stecken Sie Schaschlikspieße aus Holz ca. einen Meter voneinander entfernt etwa bis zur Mitte schräg in den Boden und setzen Sie vorsichtig die Enden der Poolnudeln auf die Spieße. Fertig! Für größere Kinder können die Spieße etwas näher zusammengesetzt werden, für kleinere Kinder weiter auseinander – so entstehen verschiedene Höhen.

Wer schafft mehr: Seilspringen

Ab an die Seile, fertig, los! Wer schafft mehr Sprünge, ohne zu stolpern? Die anderen Teilnehmer dürfen natürlich lautstark mitzählen!

Zielwerfen mit nassen Schwämmen

Malen Sie auf eine ebene Fläche verschiedene Kreise mit Kreide. Jeder Kreis erhält, ähnlich wie beim Dartspielen, eine fest Punktzahl. Von einem vorher festgelegten Punkt dürfen die Kinder nun mit nassen Schwämmen auf die Kreise werfen – wer es etwas schwieriger haben möchte, kann natürlich auch trockene Schwämme nutzen!

Die Dekoration

Zu einer echte olympischen Party gehört natürlich auch passende Deko – und die muss gar nicht teuer sein! Aus orangefarbenem, gelbem und rotem Seidenpapier lässt sich z. B. wunderbar eine olympische Fackel basteln, die von den Kindern eine Runde durch den Garten oder Park getragen werden kann. Und ein echtes Olympisches Feuer bekommt man auch hin: mit einer Ölkerze aus dem Supermarkt! Auch für Medaillen muss man nicht tief in den Geldbeutel greifen – aus Salz-Mehlteig können die Kinder ihre eigenen Medaillen backen. Und die Olympischen Ringe dürfen natürlich nicht fehlen, egal ob aus Pappe, als Armbänder oder als selbstgemalte Gemälde.

Das Sportler-Essen

Klar: Wer sich bewegt, der muss auch essen! Und natürlich dürfen auch hier die olympischen Farben nicht fehlen. Ein leckerer, herzhafter Snack sind zum Beispiel aufgeschnittene Bagels, die in den Farben der Olympischen Spiele belegt werden, z. B. mit Käse, Tomaten, Oliven, Gurken oder Avocado. Die Olympischen Ringe zum Essen!

Frucht – und Käsespieße mit den Länderflaggen können natürlich ebenso zum Sportler-Food dazugehören wie Popcorn, das in einer kleinen Eistüte aussieht wie die Olympische Flagge! Oder wie wärs mit kleinen Cupcakes, auf denen die Olympischen Ringe aus Smarties zu sehen sind?

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