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Spezialwissen

Alles Käse:
das Super-Spezial-Wissen über Käse

Hmm … lecker! Ferdi und das Freunde Team fliegen auf die neuen Gouda Scheiben auf’s Brot!
Sie sind wirklich super lecker – und Ferdi und Willi gefällt natürlich vor allem die Form der Scheiben!

Lisa reicht aber der leckere Geschmack nicht – sie will wissen, woher der Käse überhaupt kommt! Wie wird Käse eigentlich gemacht und wann gab’s den ersten Käse der Welt? Um diese Fragen zu beantworten, hat sie mal ein bisschen recherchiert. Und dabei hat sie noch viele andere spannende Sachen rund um den Käse erfahren!

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Käse Spezialwissen
Die Geschichte des Käse

Die Käsegeschichte

Käse ist nämlich schon echt alt! Schon in der Mittelsteinzeit, also 8.000-10.000 Jahre, bevor Christus geboren wurde, wurde Käse hergestellt! Damals begannen die Menschen nämlich damit, sich eigene Tiere zu halten, z. B. Ziegen, Schafe oder auch Rinder. Diese Tiere gaben eine ganze Menge Milch!

Wenn unsere Eltern heute Milch kaufen, dann stellen sie sie meist in den Kühlschrank. Das machen sie, damit sie länger haltbar ist und nicht schlecht wird. Aber in der Mittelsteinzeit hatten sie natürlich noch keine Kühlschränke, ist klar! Deshalb mussten sie nach anderen Wegen suchen, damit ihre Milch nicht direkt eklig wird. So kamen sie auf die Käseherstellung, denn als Käse ist Milch viel länger haltbar!

Wie wird Käse gemacht?

Wie wird Käse gemacht?

Aber wie funktioniert das überhaupt? Milch wird doch nicht einfach so zu Käse! Genau – die Herstellung von Käse ist eine total verrückte Sache und klingt richtig kompliziert. Dabei ist das total natürlich!

Je nach Käsesorte ist die Herstellung von Käse immer etwas unterschiedlich. Aber eins haben alle Käsesorten gemeinsam: sie bestehen aus Milch!

1. Der erste Schritt bei der Herstellung von Käse ist die Dicklegung der Milch. Hierfür wird der Milch entweder Lab, ein Stoff aus dem Magen von Kälbern, oder spezielle Bakterien hinzugefügt.

2. Wenn die Masse dick geworden ist, fühlt sie sich etwas glibberig an und sie schwimmt in trübem Wasser. Dieses trübe Wasser ist Molke, daraus kann man anschließend leckere Getränke machen! Aber für die Käseherstellung braucht man sie nicht, deshalb wird die dicke Milch von der Molke getrennt.

3. Die dicke Milch, die nun übrig bleibt, nennt man Käsebruch. Dieser Käsebruch wird nun in kleinere Stücke geteilt, damit noch mehr Molke austreten kann – wie groß die Stücke sein müssen, hängt von der Käsesorte ab.

4. Der Käsebruch wird dann in die gewünschte Form gepresst und in ein Salzbad gelegt. Dadurch wird dem Käse noch mehr Molke entzogen. Wie lang der Käse im Salzbad liegt, hängt wieder von der Sorte ab. Trockener Käse, wie z. B. Gouda, muss länger im Salzbad liegen als weicher Käse, wie z. B. Camembert. Im Salzbad entsteht dann auch die Rinde des Käses. Die schützt den Käse vor Austrocknung und hilft dabei, dass der Geschmack nicht verfliegt!

5. Wenn der Käse lange genug im Salzbad gelegen hat, muss er noch reifen. Manche Käsesorten müssen sogar noch mehrere Jahre lang reifen! Andere müssen nur noch ein paar Tage lang reifen, das ist ganz unterschiedlich. Je härter der Käse, desto länger die Reifezeit.

Wenn diese fünf Schritte abgeschlossen sind, ist der Käse fertig – und kann gegessen werden!

Fünf Käsefakten

Fünf Käsefakten

Käsefakt 1: Es gibt so viele Käsesorten, dass es fast unmöglich ist, diese zu zählen! Man schätzt aber, dass es insgesamt zwischen 3.000 und 5.000 Käsesorten gibt.

Käsefakt 2: Jeder Mensch in Deutschland isst pro Jahr fast 25 Kilo Käse!

Käsefakt 3: Für die Herstellung von einem Kilo Käse braucht man, je nach Käsesorte, zwischen 4 und 16 Liter Milch!

Käsefakt 4: Der teuerste Käse der Welt ist der Pule aus Serbien – er wird aus der Milch von seltenen Balkaneseln hergestellt und kostet ca. 1.000 Euro pro Kilogramm!

Käsefakt 5: Käse ist gut für die Zähne! Er enthält Calcium und Phosphat und hilft dadurch, den Zahnschmelz zu stärken.

Wie kommen Löcher in den Käse?

Wusstest du schon …

… wie die Löcher in den Käse kommen?

Wenn der Käse reift, entsteht im Inneren des Käses Kohlensäure – wie im Sprudel! Durch die Rinde kann diese Kohlensäure aber nicht raus. Dadurch entstehen die Löcher im Käse!

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