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Basteln & Malen

Eispilz bauen mit Lisa

Unsere Entdeckerin Lisa beschäftigt sich heute mit einem besonders coolen Thema.
Wie du sicher weißt, bedeutet das englische Wort „cool“ übersetzt „kühl“. Und was könnte kühler, also cooler, sein als Eis? Lisa hat ein spannendes Experiment vorbereitet, bei dem du selber sehen kannst, was passiert, wenn Wasser zu Eis gefriert. Wir bauen uns eine eigene Eisskulptur, einen Eispilz!

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Eispilze bauen
Das gebrauchst Du für Eispilze

Du brauchst:

  • einen leeren, sauberen Joghurtbecher
  • eine kleine Schüssel
  • etwas Klebeband
  • Wasser
  • Gefrierfach oder Eistruhe

Und so geht´s:

Fülle den Becher und die kleine Schüssel mit Wasser. Mach sie aber nicht ganz voll, sondern lass noch einen guten Zentimeter bis zum Rand. Markiere jetzt mit dem Klebeband die Füllhöhe. Stelle nun die beiden Gefäße ohne Deckel vorsichtig in das Gefrierfach. Achte besonders darauf, dass sie grade stehen und frage deine Eltern vorher, wo du sie hinstellen darfst.

Jetzt heißt es warten. Hast du schon alle Hausaufgaben gemacht? Wirklich? Gibt es vielleicht noch etwas im Haushalt zu tun? Wenn du alle Pflichten erledigt hast, kannst du ja ein paar Comics lesen. Nach zwei Stunden kannst du dein Experiment kontrollieren. Du wirst feststellen, dass das Wasser oben bereits eine Eisschicht bekommen hat. Wenn du vorsichtig an einem der Gefäße wackelst siehst du, dass das Wasser darunter noch flüssig ist.

Einen Eispilz selber basteln - Step 1
Einen Eispilz selber basteln - Step 2
Einen Eispilz selber basteln - Step 3
Einen Eispilz selber basteln - Step 4
Eisfakten

Fazit 1: Wasser gefriert von oben nach unten.

Das sieht man auch an zugefrorenen Seen im Winter – die sind nur oben gefroren, unter der Eisschicht ist das Wasser noch flüssig!

Und weiter geht´s:

Lasse dein Experiment über Nacht im Gefrierfach stehen. So kannst du ganz sicher sein, dass das Wasser auch komplett durchgefroren ist. Am nächsten Tag kontrollierst du zuerst das Klebeband. Siehst du, dass das Eis jetzt über deiner Markierung ist?

Das gebrauchst Du für Eispilze

Fazit 2: Wenn Wasser zu Eis gefriert, dehnt es sich aus und nimmt mehr Platz ein.

Darum sollte man auch nie geschlossene Glasflaschen im Winter draußen stehen lassen. Denn wenn das Thermometer unter 0 Grad Celsius sinkt, könnten sie platzen.

Jetzt wird es kreativ. Baue deine eigene Eisskulptur. Dazu löst du das Eis aus dem Becher und der Schüssel. Am besten geht das, wenn du etwas warmes Wasser von außen über die Gefäße laufen lässt. Aber Vorsicht, pass auf, dass dir das Eis nicht aus den Händen flutscht. Stelle nun das Eis aus dem Becher mit der breiteren Seite auf einen Teller. Mit etwas Wasser kannst du dann das Eis aus der Schüssel darauf „kleben“. Das Wasser friert die beiden Stücke wie Sekundenkleber zusammen und deine Eispilz-Skulptur ist fertig. Cool, oder?

Frage: Weißt du, ab wieviel Grad Celsius Wasser zu Eis gefriert?
Antwort: Ab exakt 0 Grad Celsius. Darum nennt man es auch den Gefrierpunkt.

Frage: Weißt du auch, ab wann Wasser zu kochen beginnt?
Antwort: Ab genau 100 Grad Celsius. Man nennt das auch den Siedepunkt.

Wusstest Du?

Die Temperatur-Skala wurde nach Professor Anders Celsius aus Uppsala benannt. „Anders“ ist ein schwedischer Vorname und, wie sein Name, war die Skala damals auch „anders“. Er hat nämlich vor fast dreihundert Jahren diese Skala noch genau andersherum festgelegt. 0 Grad Celsius nannte er den heißen Siedepunkt und der Gefrierpunkt wurde mit 100 Grad Celsius definiert. Später hat man das einfach umgedreht.

Übrigens, „Uppsala“ ist kein Versehen, sondern eine große Stadt in Schweden.

Tipp: Wenn du wissen möchtest, wie du ein leckeres Eis zum Essen machen kannst, dann schau doch mal hier.

Lisa wünscht dir viel Spaß beim coolen Experimentieren!

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